Infos

CAS Rauchstoppberatung

An der Universität Basel wird der erste Weiterbildungskurs “ Rauchstoppberatung“ angeboten. Dieser richtet sich an medizinische Fachpersonen und dauert 3 Tage.

Daten: 14./15. Juni 2018 ganztägig und 16. Juni 2018 am Vormittag,

Anmeldeschluss ist der 31.Mai 2018

Anmeldung:
Universitätsspital Basel
Klinik Ambulante Innere Medizin
Marlene Grouhel
Tel: 061 265 50 52
marlene.grouhel@usb.ch

-> mehr Infos



DAS HES-SO in Diabetesfachberatung: zweiter Studiengang startet im Juli 2019

(11.4.2018) Die zweite Durchführung des Nachdiplomstudiengangs DAS HES-SO in Diabetesfachberatung mit integriertem CAS in Diabetesfachpflege  an der Hochschule für Gesundheit Freiburg startet am 4. Juli 2019.  Er dauert rund 3 Jahre und bedeutet einen Lernaufwand von ca 900 Stunden). Er wird vom SBK als Höfa I in Diabetesfachberatung anerkannt.

-> Broschüre DAS/CAS Diabetes

-> Daten DAS/CAS Diabetes

Marie-Theres Piller, Pädagogische Leiterin des DAS  (marie-theres.piller@hefr.ch, 026 429 60 71)  sowie Ruth Meer Lueth, Dekanin für Weiterbildung und Dienstleistungen (Ruth.MeerLueth@hefr.ch,   026 429 60 65)  stehen Ihnen  gerne für Fragen zur Verfügung.

Informationsveranstaltungen zum DAS in Diabetesfachberatung finden am 26. April und am 24. Mai 2018 jeweils um 17 Uhr in der Hochschule für Gesundheit Freiburg statt. Anmeldungen sind erwünscht unter: www.heds-fr.ch/DE/Weiterbildung/Informations.


 

Verrechnung Mittel und Gegenstände MiGeL

(21.3.2018) Die Krankenversicherer erstatten ab sofort keine Materialkosten mehr,  da diese gemäss Bundesverwaltungsgerichts-Urteil von den Kosten der Pflegeleistung untrennbar und  bei der Berechnung der Pflegekosten in diese zu integrieren sind. Da die Beiträge der Versicherer und der Patienten plafoniert sind, müssen Gemeinden und Kantone künftig über die Restfinanzierung für die Kosten des Pflegematerials aufkommen. Bis das geschieht, wird es eine Weile dauern.

Der SBK, Curacasa, die SAfW und die IG Wundspezialisten haben zu den MiGeL-Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts ein FactSheet mit den wichtigsten Informationen für die Leistungserbringer erarbeitet.

-> Factsheet


 

Bundesrat lehnt Pflegeinitiative ab

(9.3.2018) Grosse Enttäuschung beim SBK und den Berufsangehörigen: Der Bundesrat hat sich an seiner Sitzung vom 9. März für eine Ablehnung der Volksinitiative „Für eine starke Pflege“ ausgesprochen.

Seine Haltung begründet er unter anderem mit Massnahmen, die bereits ergriffen worden seien, um den Mangel an Fachpersonal im Pflegebereich zu begegnen. Ausserdem sei das EDI beauftragt worden, unter Einbezug der wichtigsten Akteure und des Initiativkomitees weitere Massnahmen zu prüfen und zu erarbeiten.

Um die Patientensicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten, brauche es mehr als halbherzige Lippenbekenntnisse, ist der SBK überzeugt. Seiner Meinung nach führt kein Weg an gesetzlichen Massnahmen vorbei.

– > Medienmitteilung des SBK


 

Weltweite Kampagne „Nursing now“

(27. 2.2018) Im Hinblick auf den weltweiten Mangel an Pflegefachkräften haben die WHO, der ICN und zahlreiche Pflege- und Hebammenverbände in Genf die Kampagne „Nursing Now“ lanciert.
Ziel der Kampagne ist es, den Pflegefachpersonen und Hebammen mehr Einfluss in gesundheitspolitischen Fragen zu verschaffen, mehr Mittel in ihre Ausbildung, die berufliche Entwicklung und die Arbeitsbedingungen zu investieren, mehr Pflegefachpersonen in Führungspositionen zu heben und schliesslich mehr Evidenz für Politik und Entscheidungsträger zu erarbeiten, um zu zeigen, was Pflegefachpersonen daran hindert, ihr volles Potenzial zu erreichen.


 

Auszeichnung für zwei Baslerinnen

(18.12.2017) Am vergangenen 7. Dezember hat die SIDB-GICID gemeinsam mit der Schweizerischen Diabetesgesellschaft eine Abschlussarbeit des Studienganges CAS HES-SO in Diabetesfachberatung an der Hochschule für Gesundheit in Freiburg mit einem Preis auszeichnen können.

Die Gewinnerinnen des Preises sind Janina Negeli und Sabine Reinhard aus Basel. Wir gratulieren herzlich!

Bilder dazu finden Sie auf der Webseite der Schule:

http://www.heds-fr.ch/FR/ecole/actualites/Pages/2017_diplomfeier.aspx


 

Bundesamt für Statistik liefert falsche Informationen betreffend Pflegepersonal

(13.11.2017)  Mit Verweis auf Statistiken der OECD wird immer wieder behauptet, in der Schweiz gäbe es mehr als genug Pflegefachpersonen. Doch diese Zahlen sind falsch. Die Fehlerquelle liegt beim Bundesamt für Statistik (BfS), das zu den rund 91‘000 diplomierten Pflegefachpersonen über 50‘000 Pflegende hinzurechnet, die nicht über ein Pflegediplom  oder einen Bachelor of Science in Pflege verfügen. Die umliegenden EU-Länder Deutschland, Österreich, Irland, England, Italien oder Frankreich hingegen melden nur die Zahl ihrer diplomierten Pflegefachkräfte an die OECD.

Der SBK hat das BfS wiederholt darauf hingewiesen, dass diese falsche Darstellung die Versorgungsqualität und die Sicherheit der Patienten gefährdet. Denn die OECD-Statistiken dienen als Grundlage für politische Entscheidungen, etwa bei der Planung von Ausbildungsplätzen.  Doch das BFS weigert sich, seine Berichterstattung zu verbessern.


114 000 Unterschriften für Pflegeinitiative

(7.11.2017) Dem SBK und seinen Mitgliedern ist es gelungen, in nur 8 Monaten die erforderlichen Unterschriften für die Volksinitiative „Für eine starke Pflege“ zu sammeln –  ein starkes Signal an die Adresse der Behörden!

In Anwesenheit zahlreicher Berufsangehöriger konnte der SBK  am  7. November  total 114 ooo beglaubigte Unterschriften der Bundeskanzlei übergeben.

Die Initiative verlangt, dass Bund und Kantone in einem neuen Verfassungsartikel verpflichtet werden, für eine ausreichende und allen zugängliche Pflege von hoher Qualität zu sorgen. Insbesondere müssten Massnahmen zur Behebung des Mangels an diplomierten Pflegefachpersonen ergriffen  und gute Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Geregelt werden soll u.a. auch, welche Pflegeleistungen Pflegefachpersonen in eigener Verantwortung erbringen können.

->  Medienmitteilung des SBK

 www.pflegeinitiative.ch

 


Neuer Tarifvertrag

(23.9.2017) Am 21. September 2017 wurde der neue Tarifvertrag „Diabetesfachberatung HSK“ unterzeichnet.
Für freiberufliche DiabetesfachberaterInnen führt dies zu folgenden Änderungen bei der Fakturierung:

  • Der TP für die Diabetesfachberatung wurde per 1. Oktober 2017 von 106 auf 92 gesenkt (für die Positionen 7901 und 7902 HSK).
  • Diabetesfachberaterinnen, die mit der Ärztekasse abrechnen, sind gebeten, diese über die TP-Änderung per 01.10.2017 zu informieren.

Ab 1. Oktober 2017 ist mit den oben erwähnten Positionen abzurechen. Die technische Änderung der Tarifstruktur kann erst in etwa zwei Monaten vorgenommen werden.



SIDB-Preis „Espace Compétences“ 2017 verliehen

(26.6.2017) Der SIDB-Anerkennungspreis für eine herausragende Diplomarbeit im Bereich Diabetespflege und -beratung ging dieses Jahr an Florie Baumgartner. Im Rahmen ihrer Höfa I-Abschussarbeit am Espace Compétences realisierte sie eine EBN (Evidence Based Nursing)-Studie mit dem Titel „Amélioration de la prise en soins des patients diabétiques hospitalisés à l’Hôpital Intercantonal de la Broye“. Anhand der Ergebnisse ihrer Literaturrecherche entwickelte sie ein Pflege-Evaluationsinstrument, das ab dem ersten Hospitalisationstag bei Patienten mit Diabetes angewendet werden kann. Dieses Evaluationsinstrument hat zum Ziel, eine frühzeitige Intervention durch eine Diabetesfachberaterin zu ermöglichen und so zu einer besseren Betreuung und rascheren Entlassung der Patienten beizutragen.

Nach Meinung der SIDB ist diese Arbeit innovativ und nützt sowohl den betroffenen Patienten als auch dem Pflegepersonal (verbesserte Kenntnisse im Bereich Diabetes). Und nicht zuletzt leistet sie auch einen Beitrag für mehr Effizienz im Gesundheitswesen.

Der Preis wurde Florie Baumgartner am 26. Juni anlässlich der Diplomübergabe am Espace Compétences in Lausanne durch Yves Monnerat, Co-Präsident der SIDB, überreicht.


 

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